Weiter geht es zu einem weiteren Wasserfall. Guckt mal da hinten, das sind die Westmännerinseln. Da wollen wir morgen sein.

Was mir auffällt, sind die Massen an ostasiatischen Touristen. Ich bin ehrlich, die haben ich nicht vermisst. Das ist der Nachteil einer leichten erreichbaren Stadt mit Flughafen. Die haben sich auch ganz oft Autos geliehen und schleichen über die Straßen. Ich habe jedenfalls versucht, möglichst wenige aufs Bild zu bekommen. Eigentlich sollte man dort hinter den den Wasserfall gehen können, aber der Weg ist gesperrt.

Am Parkplatz ist natürlich auch ein Souveniershop und ein Café. Das Steinmännchen finde ich ja ganz niedlich, aber die Preisliste ist heftig. Der Kurs ist rund 1€ zu 145 ISK. Und selbst hier verkaufen sie Berliner. Frechheit. 

Wir fahren gerade an dem Vulkan vorbei, dessen Namen keiner aussprechen kann. Die amerikanischen und andere Medien haben ihn einfach E15 getauft.Anfangabuchstabe E und 15 weitere Buchstaben. Der Eyjafjallajökull. Das ist ein Gletschetviukan. Heute ist aber alles weiß und friedlich.

Nun kommt moch ein Wasserfall. Eigentlich habe ich davon jetzt mehr als genug gesehen, aber ich zeige ihn euch trotzdem. Menschen mit reinem Herzen sollen sogar ein Stück Regenbogen sehen können.

Ich hab sogar eInen fast vollständigen Regenbogen gesehen. Was das zu bedeuten hat, weiß unser Fahrer auch nicht.

Egal. Der Wasserfall ist ein beliebtes Ziel für Flitterwöchner. Es gibt auch im Sommer oft Hochzeiten hier. Der Wasserfall soll nämlich Liebenden Glück bringen.

Das nächste Ziel ist der bekannteste schwarze Strand von Island. Der ist sehr lang und irgendwo soll noch ein kaputtes Flugzeug der Amis liegen. Justin Bieber hat hier mal einen Bideoclip aufgenommen.

Auf den ersten Blick erinnert er an die Strände der Kanaren. Besonders sind hier aber der Schnee, die Schneebedeckten Berge, die Vulkanformationen und Höhlen.

Hier sind wieder die vulkanischen Basaltsäulen. Ich bin extra auf eine raufgeklettert.

So Schnuff, ich hab Hunger und wir haben hier auch mehr Zeit, weil viele im Restaurant sind. Wir haben heute vorgesorgt und suchen uns ein ruhiges Plätzchen in der Sonne. 

Satt und gestärkt wandern wir noch ein wenig herum. Guck mal, das sieht aus wie Panncake-Rocks. Sehr spannend. Die Höhlen sollen Magmablasen sein. Die Decken sehen aus, als ob sie jeden Moment runterbröseln.

Wir haben noch etwas Zeit und ich baue einen kleinen Steinturm. Ist der nicht hübsch geworden? Der Stein hier sieht auch lustig aus. Der zerfällt bestimmt auch noch irgendwann. Schaut, die Weller versucht mich nasszumachen. Ich hab aber Glück. Unser Fahrer hat uns vor den Wellen gewarnt. Es gibt hier sogenannte Sneakerwellen ( ich weiß nicht, ob ich das richtig verstanden habe. Wirklich deutlich spricht et nämlich nicht). Jedenfalls gibt es hier öfter Tote, weil sie von einer Welle ins Meer gerissrn werden und bei Wassertemperatur von 4 Grad schnell ertrinken. 

Das da hinter mir sInd auch Vulkanformationen. Der dünne außen soll Frau Troll sein. Den Rest sehen wir beim nächsten Stopp.

Nun wird es Zeit zurück zu gehen. Oh schaut mal, was ich noch gefunden habe. Walknochen. Ob da noch was zum abknabbern dran ist?

Noch mal schnell in die Porzellanabteilung. Übrigens gibt es hier überall nur Unisex-Toiletten. Vor den Toiletten steht ein interessanter Kleiderständer. Die Haken sind aus Hufeisen von den Isländer-Pferden gemacht. Schaut spannend aus.

Unser nächstes Ziel ist die Stadt Vik. Vik heißt übersetzt Stadt. Hier gibt es eine schöne, ganz alte Kirche. Ihr dürft raten, natürlich zu. Das wird mit der Coronazeit erklärt, sagt unser Fahrer. In der Zeit und danach wurde sehr viel geklaut in den Kirchen. Aber schon schön, wie sie auf ihrem Hügel tront.

Kommen wir zurück zu Frau Troll. Von hier aus sieht man Herr Troll und das Boot. Die Sage erzählt, dass sie es nicht rechtzeitig in ihre Höhle geschafft haben und bei Sonnenaufgang versteinert wurden. So gegen die Sonbe schon etwas mystisch.

Wie ihr seht, steht die Sonne schon recht tief. Wir machen uns auf den Rückweg. Hier aus dem Suto heraus noch die kleinste Crepes-Bude von Island und eine weitere Kirche.

Ist euch aufgefallen, das zwischendurch das Klima gewechselt hat. Erst Schnee, Frost und Eis und zwischendrin grüne Hügel, wiesen Schafe und Kühe. Das hinter mir ist übrigens der südlichste Zipfel von Island.

Unser vorletzter Stopp ist ein Gletschetfinger. Hier ist es wieder richtig Eisbärkalt und sehr windig. Es sieht aber aus, wie das zu Hause meiner Verwandten.

Auf dem Gletscher sind insgesamt 7 Gruppen unterwegs. Alle mit Kralkenschuhe und Spitzhacken ich glaube, das finde ich nicht gut. Die machen doch den Gletscher nur noch mehr kaputt. Ob das hier hinter mir Gletscherbrocken oder Steine sind, kann ich aus der Entfernung nicht sagen. Bestimmt beides. Übrigens hab ich hier Kontakt mit einem Schlumpf gehabt. 

Nun gehts mit Volldampf zurück Richtung Reykjavik. Die Sonne nähert sich immer mehr dem Horizont. Aus dem Stein im Fluss wächst ein Baum. Dieser Fluss ist bekannt für seinen Lachsreichtum. Im Sommer sind hier viele Angler anzutreffen.

Schaut doch mal wie die Erde dampft.

Unser letzter Stop ist die Hallgrímskirkja. Die größte Kirche  und allgemein das zweitgrößte Gebäude von Island. Die Besonderheit ist, dass sie nicht geostet ist. Ostung ist die gezielte Ausrichtung eines Kirchengebäudes nach Osten bzw. in Richtung der aufgehenden Sonne

Spät kommen wir zurück und das Schiff legt direkt ab. Der Dicke guckt sich den Schlepper an, der uns begleitet.

Nach dem Abendbrot gab es noch ein paar Nordlichter. Da sich Schnuff aber garnicht wohl fühlt gehen wir schnell ins Bett.

30.10.2025

Heute sind wir an den Westmännerinseln.Der Kapitän hat das Schiff rückwärts im Fjord geparkt und Landgänge werden getendert Schnuff liegt flach und ich hsb ihr vorhin eine Hühnersuppe aus dem Bistro geholt und dabei eine Runde ums Schiff gemacht. 

Da keine Papageientaucher mehr da sind und die Belugawale Little Withe und Little Gray erst im Frühjahr in die Bucht zurückkommen, sieht Schnuff keinen Grund aufzustehen und bleibt den ganzen Tag im Bett. Der geplante Ausflug wurde von Nicko gecancelt, weil die Busse zu spät zurück gewesen wären. Also auch kein Grund aufzustehen.

Pünktlich 17.00 Uhr fährt das letzte Tenderboot. Wer da nicht drauf ist, muss sich mit Fähre und Bus nach Reykjavik durchschlagen. Dort fahren wir wieder hin und verstecken uns vor dem nächsten Sturm. Die ersten Ausläufer sind schon spürbar.

Morgen haben wir den Golden Cirkel Ausflug gebucht. Am 01.11. brechen wir gegen 5.00 Uhr früh auf in Richtung Schottland. Da soll das Schlimmste vorbei sein, trotzdem sollen die beiden folgenden Seetage sehr intensiv werden. Den Tag morgen zieht Schnuff noch durch, die beiden Seetage bleibt sie im Bett und dann sollte alles ausgestanden sein.

31.10.2025

Reykjavik 2.Tag. Es schüttet und stürmt. Obwohl ja auf dieser Reise viele Ausflüge abgesagt wurden, wurde dieser nicht abgesagt. Im Nachhinein wäre es diesmal aber sinnvoll gewesen. Aber von Vorne.

Ich habe mich im Bus brav auf den Rucksack gesetzt. Für mich gab es diesmal kein Platz. 

Ich habe noch nie erlebt, dass es im Bus eine Sicherheitsvorführung gibt, was im Fall des Umkippens des Busses zu machen ist. Der Sturm/Wind ist sehr stark und das Risiko besteht. Eigentlich wollten wir direkt wieder aussteigen.

Nun gut, der Bus schaukelt los. Es war wirklich heftig, besonders die Böen von der Seite. Einmal sind wir fast im Graben gelandet. Nach etwa 1,5 Stunden kamen wir am ersten Stopp an. Der große Geysir. Bricht alle 5-10 min aus. Der Wind war so stark und eisig,  daß Schnuff kaum das Handy und mich halten konnte.  Wir haben zitternd dagestanden und gewartet bis wir zum Bus zurück mussten. Nix ist passiert.

KI macht es möglich, guckt mal wie toll das aussieht (das war 2 Tage vorher). Da war ich da aber nicht. 

Da sind noch kleinere Blubberlöcher. Die kochen aber den ganzen Tag vor sich hin.

Das war mehr als enttäuschend. Zumal zwei Herrschaften 20 min zu spät zurück kamen. Der Reiseleiter sagte, dass sei noch nie passiert, dass er nicht ausbricht. Jaja, das kennen wir ja schon.

Weiter ging es zu einem Wasserfall, dem Gullfoss. Soll ja auch ein sehr schöner sein, das Problem war nur, dass der Wind so stark war, daß man kaum laufen konnte und der Weg vereist war. Also nix mit Wasserfall. Dafür haben wir hier über eine Stunde aufgehalten. Klar, gab ja Kekse und Schnittchen. Da muss der deutsche All Inklusiv Reisende ja futtern, was reingeht. Ich hätte lieber noch etwas am Geysir gewartet. Ich bin dann ein wenig auf dem Parkplatz rumgetappelt. Das sind coole Kisten. Damit soll man auch über Gletscher fahren können. Schon sind sie nicht mehr cool, denn sowas muss nicht sein.

Schnuff hat mich kurz in die Luft gehalten. Der Sturm hat mich umgepustet.

Hier das Mobil für den gehobeneren Reisenden :-)

Ne, das bringt nix hier draußen. Wir gehen im Shop stöbern. Doof sind die Isländer ja nicht. Die aus dem Verkehr gezogenen Münzen werden hier teuer zum Kauf angeboten. Und unsere geliebten Mitreisrnden aus Fernost kaufen wie verrückt ein.

Die Mütze ist niedlich, aber wer kauft eine Mütze für knapp 100 Euro? Ich wusste, dass Island teuer ist, aber das ist unverschämt.

Das hier ist ja die absolute Frechheit. Es gibt keine Eisbären auf Spitzbergen. Was soll das?

Ja, es hat sich im letzten Jahr einer von Grönland hierher verlaufen/verschwommen. Der war aber ganz schnell wieder weg.

Im Shop kann man auch Bilder kaufen. Das ist z.B. der Wasserfall. Das von den Pferden hat mir gefallen, aber nicht für den aufgerufenen Preis. Ich weiß nicht, kann man in Island handeln??

Nachdem der letzte Keks gegessen und die Kaffeekannen leer waren, ging es weiter zum letzten Stopp. Zu einem der vielen Orte, wo man die beiden Kontinentalplatten sehen kann. Der Reiseleiter hat zwar ununterbrochen geredet, aber welche Srite nun die nordamerikanische und welche die eurasische Platte ist, hat et nicht gesagt. An einer Stelle könnte man zwischen den Platten durchlaufen. Das fand ich mächtig interessant.

Etwas weiter oben, war der Spalt noch nicht so groß. Ich hab versucht beide zu berühren, ging aber nicht. Also hab ich mich dazwischen gesetzt.

Ich hab nochmal versucht mich gaaanz lang zu machen, wurde aber dann verjagt. Das darf ich nicht. Naja, passt zum Rest des Tages. Die Susstellung dazu sollte (hohen) Eintritt kosten. Wir haben nur noch 10 min Zeit, das lohnt sich nicht. Ich hab mir nur noch das Modell im Vorraum angeschaut.

Nun ging es zurück zum Schiff. Ich habe jetzt auch verstanden, warum das Golden Cirkel heißt. Wir fahren im Kreis und andere verdienen sich eine goldene Nase. Ich denke, ich werde mich jetzt das erste Mal beschweren. Der Ausflug vor zwei Tagen war viel informativer, umfangreicher und hat dazu noch die Hälfte gekostet. Wir haben erfahren, dass die Agentur vorgeschlagen hat, die Ausflüge zu streichen. Das Schiff wollte das nicht. Sagt wohl alles.

Nun aber noch Bilder vom eigentlichen Highlight des Tages. Die Halloween-Deko im Schiff. 

Schnuff geht heute mal wieder zur Show und ich geh schonmal kuscheln.

Wir haben jetzt um Mitternacht noch plus 8 Grad. Das ist zu vorgestern fast 20 Grad Unterschied. 

Abweichend zu der Info gestern, sollen wir jetzt wohl erst morgen um 10.00 Uhr losfahren. Der Sturm halt. Ich hab so ganz dumpf die Befürchtung, dass sie die Shettland-Inseln auch noch streichen. Dabei freue ich mich so auf die kleinen Pferdchen, zumal der Ausflug zu den Isländer-Pferden ja auch schon gestrichen wurde.

Wir sollen laut Plan am 4.11. gegen 10.00 Uhr dort sein. Das heißt wir haben jetzt drei Seetage vor uns. Da muss was falsch sein im Plan. Also, nicht wundern, wenn von mir nichts kommt.

01.11.2025

Tschüss aus Reykjavik. Heute wieder herrliches Wetter. Mal schauen wie es auf offener See ist.

Melde mich von den Shettland- Inseln wieder.

04.11.2025

Tja, so ist das mit den Herbststürmen. Wir sind nicht in Lerwik (Shettland-Inseln), sondern auf dem Weg nach Haugedund (Norway). Wenn das Wetter besser wird, werden wir morgen in Lerwik sein. Hoffentlich!

Die drei Tage auf See waren gut für Schnuff um ihre Corinna auszukurieren und wieder auf die Beine zu kommen. Die Polartaufe fand wieder statt, aber wir haben nur kurz geguckt. Wir haben am 25.10. erneut den Polarkreis überquert. Interessant, wie auch hier die Leute nach Essen anstehen. Auf dieser Tour ist das mit dem großen Fressen echt heftig. Der Kreuzfahrtdirektor hat schon gescherzt, dass die Gefahr des Verhungerns (Skorbut) auf Kreuzfahrten besonders schlimm ist. 

Das Highlight für mich ist ein neuer Kumpel vom Kabinenservice. Und die Halloween-Kekse waren auch lecker.

Das Wetter in den drei Tagen hatte alles parat. Sogar ein paar sonnige Momente. 

Heute also Haugesund. Da war Schnuff vor über 20 Jahren mal. Genau auf der Insel Karmøy. Beim Treffpunkt stehen ganz viele neue Fahrräder. Machen wir heute eine Radtour? Oder nehmen wir den Bummelzug? Nein, wir fahren Bus.

Erster Stopp ist Haraldshauge. Das soll angeblich das Grab von Harald Schönhaar, Harald I, erster König von Norwegen sein. Rundherum sind noch 29 kleine Stehlen für weitere Wikingerkönige.

Neben dem Denkmal steht auf einem Hügel ein einsames altes Kreuz. Zu wem das gehört steht leider nirgendwo. Die schönen bewachsenen Häuser gehören zu einem Campground.

Nächster Stopp war ein Aussichtspunkt, von wo man eine gute Sicht über die Stadt und Fjorde haben soll. Na gut, heute haben wir kein Glück. Ich setze mich auf eine Bank und hoffe, dass die Wolken einfach weggehen. Machen sie aber leider nicht.

Nun fahren wir noch über eine Brücke und direkt zurück. Das verstehe ich nicht, was das soll...

Letzter Stopp ist dann das Rathaus war ein Geschenk des Reeders Knut Knutsen (1871-1946) und ist am 6.10.1921 entstanden. Da stehen Figuren davor und direkt daneben ist ein Theater. Auch da stehen Figuren vor. 

Das letzte Bild ist das Wappen von Haugesund. Drei Möven über dem Meer des königlichen Norwegen.

Zurück am Hafen wandern wir gleich weiter. In der Shoppingmeile stehen ganz viele Tiere. Mit denen musste ich natürlich ein wenig quatschen.

Erste Weihnachtsbeleuchtung gibt es auch schon. Sieht man glaub ich nicht richtig. War noch zu hell.

Und überall verschiedene Kunstobjekte.

Natürlich sind wir auch zur Kirche gewandert. Na ratet mal, natürlich zu.

Mehr gibt es hier leider nicht wirklich zu besichtigen. Die Häuser sind teilweise sehr schön.

Solange Schnuff sich die Häuser anschaut, ruh ich mich ein wenig aus.

Es geht nun wieder zurück zum Schiff. Ich hab das vorhin aus dem Bus schon gesehen. In der Hafengegend stehen niedliche alte Häuser. Teilweise sehen sie aus wie Puppenhäuser.

Die Vasco steht im Beteich eines Hafens, wo auch viel Wirtschaft angesiedelt ist. Schaut euch mal das riesige Zahnrad an. Auf dem Außenlager liegt eine Ölstation zum selberbauen.🤣

Direkt vorm Schiff ist ein Souveniershop. Da gibt es auch Wikingerzeug zu kaufen.

Und damit ihr nicht vergesst, wo ich heute war, hier noch eine Erinnerung.

Jetzt legen wir gleich wieder ab und hoffen auf schönes Wetter morgen auf den Shettland-Inseln.


05.11.2025

Willkommen auf den Shettland-Inseln. Bei schönstem Wetter kamen wir in Lerwik an. Wir sind ca. 100 miles von Schottland entfernt.

Die Zollkontrolle verlief sehr organisiert. Naja ein paar Drängler gibt es ja immer. Nun aber los, ich will zu den Ponys. Also raus zum Bus. Ich hab natürlich erstmal geprüft, ob alles okay ist. Ähm Einspruch, der Fahrer sitzt auf der falschen Seite.

Los geht's. Unser erster Stopp ist ein Schmuckshop. Echt? Sind wir auf Kaffeefahrt. Naja, eigentlich Toilettenstopp. Keine Ahnung, warum die Leute keine Stunde aushalten. War aber trotzdem interessant. Alles Handarbeit. Ich hab mir ein Plätzchen gesucht und mitgearbeitet.

Irgendwie finde ich die Natur interessanter. Und auch die ganzen Ruinen. So schön grün. Es wird hier nicht wirklich kalt, aber auch nie wirklich heiß.  Achso, hier kommen auf jeden Einwohner 5 Schafe. 

Nun geht es weiter zur Pony-Farm. Ähm was soll das? Hier stehen ein paar Shettys im Paddok am Parkplatz. Das ist ja wohl nicht euer Ernst. Das ist echt ne Frechheit. Aber die Ponys sind süß.

Also, keine Ausflüge mehr über das Kreuzfahrtschiff buchen. Die Ausflüge waren zum größten Teil ein Witz. Zumindest für den aufgerufenen Preis. Auf Beschwerden gibt es nur ein müdes Lächeln. Sehr enttäuschend. Der letzte große Stopp ist Scalloway Castle. Niedliche kleine Stadt mit vielen alten Häusern. Kirche natürlich zu.

Das Schloss wurde nach der Köpfung des Bewohners von den Dorfbewohnern rückgebaut und bei den eigenen Häusern verbaut. Nun steht da überall Gerüst, aber es wird nicht wieder aufgebaut. Warum das dann ein Highlight des Ausflugs ist, verstehe ich nicht.

Scalloway Castle ist ein imposantes und elegantes Beispiel eines Wohnturms aus dem späten 16. Jahrhundert. Es ist eines von nur zwei Schlössern, die auf den Shetlandinseln errichtet wurden, und gilt vielen als Symbol für die harte Herrschaft von Earl Patrick.

Oh guckt mal, darf ich die haben? Bitteee

Da eine Regenbogenstraße.

Das Örtchen hier ist geprägt vom Fischfang. Es gibt ein Bodenmosaik, ein Denkmal und eine alte Netzreinigungsstation.

Nun geht es zurück zum Schiff und Schnuff will noch in die Stadt. Wir brauchen noch einen Magneten. Aber die Leute kommen wie immer zu spät zum Bus. 

Das hier war mal ein Turm. Teilweise waren die 10 m hoch. Die sind noch aus der Bronzezeit. Da haben früher die Leute drin gelebt. Aber das ist nicht ganz sicher, kann auch sein, dass dort alle nur Zuflucht bei Gefahr gefunden haben.

Ich versteh das System nicht, an irgendwelchen Punkten stoppen wir für  Fotos von einem Fischzuchtfjord zu machen, aber an den echt interessanten alten Gebäuden fahren wir vorbei.

Schnuff ist nochmal ganz schnell in die Stadt mit dem Shuttle gefahren. 30 Minuten sind nicht viel Zeit. Einige schöne Gebäude finden wir noch. Zum Fort Charlotte schaffen wir es leider nicht mehr.

Um 15.30 Uhr legt das Schiff wieder ab und dann sind wir am 7.11. wieder in Hamburg. Guck mal Dicker, ich hab uns was mitgebracht.

07.11.2025

Nun sind wir wieder in Deutschland. Also, wenn ich mir hier das Datum ansehen, waren wir doch sehr lange unterwegs.

Aber eins nach dem Anderen. Pünktlich ging es los von den Shettland-Inseln. Auf in Richtung Hamburg. Abends war wieder Crew-Show. Das ist irgendwie die beste Show hier. Unser Kellner hat auch wieder gesungen.

Hat er wieder toll gemacht. Die Party ging am Ausgang der Show-Lounge weiter und was ziemlich ausgelassen. Wir haben natürlich mitgesungen. Sorry für das unscharfe Bild, aber Gian Carlo kann nicht stillstehen.

Nun aber husch ins Bett. Auf der Routeninfo sieht es aus, als ob wir umgedreht haben. Oh eine Durchsage, so spät. Au weia ein medizinischer Notfall bei einem Crew-Mitglied. Wir fahren Richtung Shettland-Inseln zurück und somit dem Rettungshubschrauber entgegen. Es erfolgt die dringende Bitte, nicht zu Filmen oder Fotos zu machen und nicht auf Deck 10 zu gehen. Wir hoffen dass alles gut wird und gehen kuscheln. Etwa 45 min später erreicht uns der Hubschrauber. 

Nur von der Kabine aus und nur, weil der uns geweckt hat.

Am nächsten Morgen kommt ein sehr zynisches Danke an die Gäste, die trotzdem oben waren. Ich versteh die Menschen nicht.

Egal, der letzte Tag an Bord bricht an. Entspanntes Frühstück, Vortrag vom Lektor und wie immer Runden laufen an Deck. Nun ist Zeit fürs Mittagessen. Der Rest geht futtern und wir beginnen mit Koffer-Tetris. Mist zuviel Kekse, Julebrus und andere Souveniers. Au weia, das wird knapp. Okay, geschafft, Koffer ist zu.

Ähm, da sind noch deine Clogs... wie die lässt du hier? Ach bei M. und A.  Das ist gut. Die bringen die nächste Woche in die neue Kabine. Das ist klasse. Danke Jungs. 

Abends ist dann Brodway-Show mit Verabschiedung der Crew. Auch sehr nett. Für das Ensemble endet der Vertrag und viele von der Crew werden heute abgemustert und treten Urlaub an. Auch der Kapitän fährt nun für 3 Monate zu seinem Admiral nach Hause. Hab mich nochmal ganz lieb bedankt fur die tolle Zeit und mich verabschiedet. 

Was ich ganz toll finde, ist das Abschiedsgeschenk von meinem, naja Schnuffs Kellner im Restaurant. Er hat fur die drei Damen etwas gebastelt, dass ich echt toll finde. Die drei haben sich richtig gefreut.  Ich hab mich auf dem Bild nur auf ihr Gesicht gesetzt, damit es nicht im Netz auftaucht.

Nun sind wir wieder in Hamburg. Ist das eine Suppe hier. Eh schrei nicht so, das ist unser Brötchen. Das bekommst Du nicht.

Wir sitzen im Zug, er fährt nur nicht los. Irgendwie ist eine Scheibe zerbrochen und die muss noch abgeklebt werden.

Mit nur 5 Minuten Verspätung kamen wir in Berlin an. Am Bahnhof wurden wir herzlich begrüßt. Nun nur noch S-Bahn und Bus und dann endlich zu Hause.

Ich hab natürlich gleich die Pist durchgeguckt und da sind sie. Meine Mitgliedschaft im Eisbärclub Hammerfest.