Also hier weiter. 

Unser nächstes Ziel ist eine alte Rum-Destille. Das sieht sehr interessant aus. Mit Wasser-Viadukt, Kochkesseln und alten Fässern.

Die ganze "Fabrik" war im Dschungel verschwunden und wurde freigelegt. Direkt daneben ist noch der Dschungel.

Ein paar Arbeitsmaschienen rosten auch vor sich hin. Hier nochmal ein Überblick über die Destille.

Weiter geht es zu einem kleinen schönen Garten. Hier sollen, wenn ich das richtig verstanden hab, drei Generationen nacheinander Sklavenbesitzer gelebt haben. Die Jeffersohns. Der Garten ist sehr schön. Und eine süße Mieze zum Spielen.

Hier steht ein über 400 Jahre alter Baum. Er hat den Namen Seman. Er ist mächtig.

Guck mal, können wir damit weiterfahren. Das ist luftiger.

Weiter geht es zum Fort George. Eine alte Festung der Briten zur Verteidigung der Insel. Auf einem Berg um alles im Blick zu haben.

Huch, haben sie Dich hiet vergessen oder bist Du der letzte Außenposten? 

Na klar ich muss wieder klettern. Lohnt sich aber. Tolle Aussicht und sehr gut erhalten. Viele Kanonen hatten die.

Das hier war die Bäckerei und einige Bilder oder Nachstellungen der damaligen Zeit. Auch ein Foto vom gesamten Fort.

Ich war dann noch ganz mutig und hab die Glocke geläutet. 

Es gibt hier noch alte Teile des Fort's davor. Das wurde aber von den Franzosen erorbert. Nach der Rückeroberung haben die Briten dann Fort George gebaut. 

Weiter geht es durch endlose ehemalige Zuckerrohrfelder auf denen die Sklaven gearbeitet haben. Es gab einen Zug, mit dem das Zuckerrohr transportiert wurde, oder mit dem die Master ihre Sklaven beaufsichtigt haben. Dieser Zug fährt heute noch und wir haben das Glück und sehen ihn unterwegs.

Ebenfalls unterwegs sehen wir einen riesigen Banjan-Tree. Der ist auch schon ewig alt.

Nun erreichen wir unser vorletztes Ziel. Die Black Rock Bay. Hier ist die Lava bis ins Meer gelaufen und bricht langsam auseinander.

Wir sind nun fast einmal rum um die Insel. Letzter Stop ist an einem Ausblick auf den schmalsten Teil der Insel. Links ist der Atlantik, rechts die Carribian-Sea. Das wäre bei steigendem Meeresspiegel bestimmt überflutet.

Nun geht es zum Schiff zurück. Einkaufen ist nicht. Klamotten brauchen wir nicht und alles andere hat zu. Ist ja Sonntag. Das hier ist bestimmt noch von Halloween übrig.

Nun sind wir wieder an Bord und es geht gleich los. Wir verlassen nun die kleinen Antillen und fahren nach Jamaika. Dort wollen wir am 3. Dezember sein. Das sind zwei Seetage und das ist gut so. Dieses ständige raus in die Wärme, rein in den klimatisierten Bus und wieder raus hat Schnuff eine Erkältung beschert. So kann sie sich erholen. Tut mir leid fur sie, aber ich will nun mal viel sehen. Nun geht die Sonne unter und wir laufen aus. 

1.+ 2.12. 2025

Wir hatten wieder zwei Seetage. Schnuff war Volleyballspielen, hat mir Lose für die Tombola gekauft, hat im Schatten gelegen und gelesen und war abends zu den Shows, oder hat mit den Leuten gequatscht und was getrunken. Den einen Abend muss noch Restalkohol im Shaker gewesen sein, jedenfalls ist sie nachts ganz komisch gewesen. Jetzt trinkt sie auch keine alkoholfreien Cocktails mehr. Nur noch Wasser. 

Der Dicke hat die ganze Zeit nach Walen und Delphinen Ausschau gehalten, aber außer ein paar fliegenden Fischen und einem Vogel war nix zu sehen.

Inzwischen ist das ganze Schiff weihnachtlich geschmückt. Hier steht u.a. willkommen am Nordpole. So eine Lüge, da drin ist es warm.

Von den Plätzchen habe ich ein paar fur den Dicken und mich gemopst. Und gebrannte Mandeln gab es auch. Lecker. Da hätte ich mir am liebsten eine Zucketstange gemopst. Hab mich aber dann doch nicht getraut.

Sonnenauf- und Untergänge und den Vollmond haben wir auch geguckt.

03.12.2025

Willkommen in Jamaika.

Wir sind im Südosten von Jamaika. In Port Royal an der Stadt Kingston. Im Westen ist noch viel zerstört vom Hurrikan. Die Ecke hier ist wohl nicht die schönste von Jamaika. 

Das war früher ein berüchtigter Piratenhafen.sieht Man aber heute nix mehr von.

Wir machen einen Ausflug zu den Höhepunkten um und in Kingston. Unser Busfahrer ist wohl nur eingesprungen. Jedenfalls kann er nicht fahren. Ich komm mir vor wie ein Schüttelshake. Am liebsten würde ich ihn vom Sitz schubsen. Oder wir steigen um auf die Rikscha.

Nun ja, machen wir das Beste draus. Die Reisebegleiterin schweigt und beschreibt nicht oder nur ganz selten was zu sehen ist. Naja, wieder ein NC-Ausflug. Zieht sich durch alle Touren, leider.

Das da hinten sind die Blue Mountens. Dort soll angeblich einer der besten Kaffees der Welt wachsen.

Der Baum hier hat wohl doch etwas Wind abbekommen.

Erster Stop ist der Emacipations Park. Ein niedlicher kleiner bunter Park. Überall sind Tücher aufgehangen.

Nun geht es weiter zum Devon House. Rund um das Haus gibt es Restaurants, eine Eisfaktury und ein Haufen Souveniere. Alles dafür gemacht, den Turis das Geld aus der Tasche zu ziehen. Das Haus ist aber sehr schön. 

Über Devon House

Das Devon House Mansion, eines der berühmtesten historischen Wahrzeichen Jamaikas, ist der architektonische Traum von George Stiebel, Jamaikas erstem schwarzen Millionär. Stiebel, der sein Vermögen im Goldabbau in Südamerika erwirtschaftet hatte, gehörte zu den drei wohlhabenden Jamaikanern, die Ende des 19. Jahrhunderts an der Ecke Trafalgar Road und Hope Road aufwendige Häuser errichteten

Was das wohl für eine Frucht ist? Hmm. DAS Hühnchen hilft. Das ist eine Ackee-Frucht. Die Nationalfrucht Jamaikas. Nur das gelbe Fleisch ist essbar. Falsch zubereitet kann sie aber ziemlich ungesund sein. Oh da Mangos. Leider alle nicht reif. 

Weiter geht es zum National Heros Park. Der ist zum Gedenken der im großen Krieg gefallenen. Schön angelegter Park. 

Das ist ein riesiger Bougenvillen-Strauch. Sehr schön.

Oh guckt mal, ein Springbrunnen. Ach ne, ist nur nen Rohrbruch, interessiert aber niemanden. Warum nur muss ich gerade an die Worte der Reiseleiterin von Barbados denken. Einen wirklich cleveren Eindruck macht hier keiner.

Der Busch ist sehr praktisch gewachsen. Endlich ein Schattenplätzchen für mich.

Jetzt werden wir noch an einem Handwerksmarkt abgesetzt und sollen fleißig shoppen. Schnuff versucht vergeblich ein paar Jamaika-Dollar zu organisieren. Eine wollte tauschen, hat sich aber im Kurs so heftig vertan, dass Schnuff es gelassen hat. Der Kurs steht 1 JD zu 0,0053 Euro. Sie wollte den Kurs mal kürzer Hand in 1 zu 5 ändern. Verarsc.... lassen wir uns nicht. Gucken wir uns eben die Pelikane an.

Weiter geht es durch die Straßen der Stadt. Schmutzig, Stromverkabelung wie in Thailand und alles was wohl etwas mehr wert hat ist mit Stacheldraht verrammelt. Ich fühle mich an Johannesburg in Südafrika erinnert. Kein gutes Gefühl hier.

Nein, das ist keine schöne Gegend. Die Natur in den Bergen ist wahrscheinlich toll. Dahin gab es aber nix.

An den Strand gehen ist auch keine gute Idee.

Gegen 15.00 Uhr sind wir zurück. Ein Taxi in die Stadt kostet 100 USD. Die haben echt nen Knall. Wir werden die Zeit bis zur Abfahrt wohl an Bord verbringen. Heute war wieder Passagierwechsel. 300 raus und 300 rein.

Morgen haben wir wieder einen Seetag. Es gibt Momente, da fragen wir uns, was uns geritten hat Karibik zu buchen. Warum sind wir nicht in Island ausgestiegen und dort geblieben? Da haben wir uns wohler gefühlt.

Bis zum 5.12.2025.

04.12.2025

Seetag auf dem Weg Nach Cozumel/Mexiko. War nicht viel los. Entspannen pur. Lesen auf einer Liege im Schatten. Und Vollmond gucken. Weiter geht es hier.